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Rekord: 163 offen queere Athletinnen und Athleten nehmen an den Olympischen Spielen teil

Rekord: 163 offen queere Athletinnen und Athleten nehmen an den Olympischen Spielen teil

instagram.com/tomdaley

Mindestens 163 öffentlich geoutete schwule, lesbische, bisexuelle, transgender, queere und nicht-binäre Athletinnen und Athleten nehmen in Tokio an den Olympischen Sommerspielen teil - mehr als doppelt so viele wie bei den Spielen in Rio 2016.

Somit ist die die Zahl der öffentlich geouteten LGBTQ Athletinnen und Athleten in Tokio größer als die Zahl der Athletinnen und Athleten, die an allen vorherigen Olympischen Sommerspielen zusammen teilgenommen haben.

Der massive Anstieg der geouteten Athletinnen und Athleten spiegelt die wachsende Akzeptanz von LGBTQ-Menschen im Sport und in der Gesellschaft wider.

Der Aufstieg der sozialen Medien, insbesondere Instagram, hat den Athleten ein Forum gegeben, in dem sie ihr Leben offen leben und sich direkt mit ihren Followern verbinden können.

Die Vereinigten Staaten haben die meisten geouteten Athletinnen und Athleten bei diesen Olympischen Spielen, gefolgt von Kanada (16), Großbritannien (16), Niederlande (16), Brasilien (14), Australien (12) und Neuseeland (10).

Aus Deutschland sind mit Judoka Jasmin Grabowski und Schützin Jolyn Beer zwei Frauen dabei.

Bei outsports.com gibt es eine Liste mit allen geouteten Athleten.

Aus Staaten mit LGBTI-feindlichen Regierungen (Russland, Ungarn oder China) hat sich niemand geoutet.

Während Japan für seine starke Zivilgesellschaft und Demokratie bekannt ist, sagen Menschenrechtsaktivisten, dass das Land noch einen langen Weg vor sich hat, wenn es um Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transgender und Queers (LGBTQ) geht.

Die olympische Charta verbietet Diskriminierung, und während Tokio vor drei Jahren ein Antidiskriminierungsgesetz verabschiedet hat, gibt es im Rest des Landes nicht den gleichen rechtlichen Schutz.

Die Aktivisten hoffen, die Spiele als eine Gelegenheit zu nutzen, um das Bewusstsein und die öffentliche Unterstützung für die Belange von LGBTQ zu erhöhen.

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Weitere Quellen: OutSports.com/Reuters