Menü
Du willst neue Leute kennelernen? DBNA App downloaden!
USA Umfrage

Alarmierende Ergebnisse: Gesundheitsprobleme bei 90% der LGBTQ+ Jugendlichen in den USA

Von Marco • 03.05.2024
Alarmierende Ergebnisse: Gesundheitsprobleme bei 90% der LGBTQ+ Jugendlichen in den USA

via Canva

Ein kürzlich vom Trevor Project veröffentlichter Bericht enthält alarmierende Daten, die den tiefgreifenden Einfluss politischer Maßnahmen und Diskurse auf junge Menschen aus der LGBTQ+-Community aufzeigen.

Das Wichtigste:

📊 90% der LGBTQ+ Jugendlichen haben gesundheitliche Probleme aufgrund politischer Einflüsse.

🚚 Fast die Hälfte der transgender und nicht-binären Jugendlichen denkt über einen Umzug in ein anderes Bundesland nach.

🚫 50% der Jugendlichen, die psychologische Hilfe suchten, konnten diese nicht erhalten.

🌈 39% der LGBTQ+ Jugendlichen haben im letzten Jahr an Selbstmord gedacht.

🏫 Mobbing ist ein großes Problem in den USA, die Hälfte hat es im letzten Jahr erlebt.

Die Organisation, die sich der Suizidprävention und Krisenintervention widmet, hat ihre jährliche Umfrage zur psychischen Gesundheit von LGBTQ+ Jugendlichen durchgeführt und erschreckende Ergebnisse zutage gefördert.

Dramatische Zahlen

Die Umfrage erfasste die Meinungen von über 18.000 jungen LGBTQ+ Menschen im Alter von 13 bis 24 Jahren in den USA.

Die Ergebnisse zeichnen ein düsteres Bild: Hohe psychische Belastungen und ein erhöhtes Suizidrisiko prägen den Alltag vieler Betroffener. Erschwerend kommen Erfahrungen wie Mobbing, Diskriminierung und Gewaltandrohung hinzu.

Besonders besorgniserregend ist, dass 90 Prozent der Befragten angaben, ihr Wohlbefinden werde durch die Rhetorik von Politikern und Medienvertretern negativ beeinflusst.

Mehr als die Hälfte der Befragten fühlte sich dadurch stark beeinträchtigt.

Fast die Hälfte der transsexuellen und nicht-binären Jugendlichen gab an, dass sie oder ihre Familien in Erwägung ziehen, ihren Wohnort zu verlegen, um politischen Maßnahmen zu entgehen, die sich gegen LGBTQ+ richten.

Politische Wellen schlagen hoch

Derzeit sind LGBTQ+ Themen, besonders die Rechte von trans Personen, im Mittelpunkt vieler politischer Debatten in den USA. Zahlreiche Gesetzesentwürfe wurden eingebracht, die sich gegen die Inklusion von LGBTQ+ Menschen, den Schutz vor Diskriminierung, geschlechtsspezifische Gesundheitsversorgung, Drag-Shows und die Ehe für gleichgeschlechtliche Paare richten.

Janson Wu vom Trevor Project kommentierte die Ergebnisse und wies auf die Schwierigkeiten hin, die politische Strategien für die Organisation mit sich bringen:

"Unsere Bemühungen, die öffentliche Gesundheitskrise des Suizids unter LGBTQ+ Jugendlichen anzugehen, werden durch die anhaltende Welle der Anti-LGBTQ+ Politik erschwert."

Die alarmierenden Zahlen sind ein dringender Weckruf

Die Studie zeigt auch, dass 39 Prozent der LGBTQ+ Jugendlichen im letzten Jahr ernsthaft über Selbstmord nachgedacht haben und 12 Prozent tatsächlich einen Selbstmordversuch unternommen haben. Diese Zahlen sind bei trans und nicht-binären Jugendlichen noch höher.

Trotz der psychischen Herausforderungen hatten 50 Prozent der Befragten keinen Zugang zu notwendiger Unterstützung. Dr. Ronita Nath vom Trevor Project erklärte, dass diese Ergebnisse "ein düsteres Bild der Realität zeichnen, mit der junge LGBTQ+ konfrontiert sind".

Lichtblicke inmitten der Krise

Es gibt jedoch auch positive Aspekte: 54 Prozent der trans und nicht-binären Jugendlichen gaben an, dass ihre Schulen geschlechtsbestätigend sind. In diesen Umfeldern gab es deutlich weniger Suizidversuche.

Ebenso berichteten Jugendliche aus sehr akzeptierenden Gemeinschaften über deutlich niedrigere Suizidraten als Jugendliche aus weniger akzeptierenden Gemeinschaften.

Tags: Homophobie

Mehr für dich