Taylor Swift, Lady Gaga & Co.

Universal gegen TikTok: Wie sich der Streit auf queere Künstler*innen auswirkt

Von Marco • 03.02.2024
Universal gegen TikTok: Wie sich der Streit auf queere Künstler*innen auswirkt

via Canva

Universal entfernt alle Songs aus TikTok. Das wird auch Auswirkungen auf queere Künstler*innen haben.

Das Wichtigste:

🎵 Die Universal Music Group (UMG) hat angekündigt, ihre Musik von TikTok zu entfernen.

🤝 Der Streit entzündete sich an finanziellen Differenzen und der fairen Vergütung von Künstlern.

📣 TikTok widerspricht den Vorwürfen der UMG und betont, stets im Interesse der Künstler zu handeln.

🎤 Queere Künstler und ihre Fans könnten von diesem Konflikt besonders betroffen sein, da ihre Musik auf TikTok eine wichtige Plattform für Sichtbarkeit und Erfolg hat.

Stellt euch vor, ihr scrollt durch TikTok, bereit, die neuesten Hits eurer Lieblingskünstler zu hören und eure eigenen kreativen Videos zu teilen.

Doch plötzlich stellt ihr fest, dass die Songs einiger der größten Namen nicht mehr verfügbar sind.

Die Universal Music Group, ein Gigant im Musikgeschäft, hat beschlossen, ihre Tracks von TikTok zu entfernen - ein Schlag für Fans und besonders für queere Musiker*innen, die auf der Plattform eine wichtige Stimme gefunden haben.

Was zunächst wie ein typischer Branchenkonflikt aussieht, könnte weitreichende Folgen für die Kreativität und Sichtbarkeit queerer Künstler haben.

UMG zieht den Stecker

Die Universal Music Group, zu der Labels wie Capitol, Republic und Polydor gehören, hat angekündigt, ihre Musikbibliothek von TikTok zu entfernen.

Der Grund? UMG wirft TikTok vor, ein auf Musik basierendes Geschäftsmodell aufbauen zu wollen, ohne einen fairen Preis für die Musik zu zahlen.

Sie kritisieren die Plattform für die im Vergleich zu anderen Online-Plattformen geringe Vergütung der Künstler*innen und werfen TikTok sogar vor, sie in einen minderwertigen Deal drängen zu wollen.

Welche Künstler wurden aus TikTok entfernt?

Die Liste einiger Künstler, deren Songs von TikTok entfernt wurden, kannst du hier sehen:

  • Adele
  • Alicia Keys
  • Ariana Grande
  • BTS
  • Bad Bunny
  • Billie Eilish
  • Blackpink
  • Demi Lovato
  • Drake
  • Harry Styles
  • J. Cole
  • Kendrick Lamar
  • Kerstin Ott
  • Lady Gaga
  • Lana Del Rey
  • Nicki Minaj
  • Olivia Rodrigo
  • Rihanna
  • SZA
  • Taylor Swift
  • The Weeknd
  • Troye Sivan

TikTok schlägt zurück

TikTok, das zum chinesischen Internetriesen ByteDance gehört, lässt diese Vorwürfe nicht auf sich sitzen. Die Plattform behauptet, dass die Darstellung von UMG falsch sei und wirft dem Musikriesen vor, Gier über die Interessen seiner Künstler*innen und Songwriter*innen zu stellen.

TikTok betont, dass man mit jeder anderen Plattenfirma und Verlagsgruppe künstlerfreundliche Vereinbarungen getroffen habe, und stellt das Vorgehen von Universal als egoistisch dar.

Was bedeutet dies für queere Künstler*innen?

Für queere Künstler*innen und ihre Fans könnte diese Auseinandersetzung weitreichende Folgen haben. TikTok ist eine wichtige Plattform für die Promotion und Entdeckung neuer Musik, insbesondere für die LGBTQ+-Community.

Songs wie „Unholy“ von Sam Smith und Kim Petras oder „Savage“ von Megan Thee Stallion haben durch TikTok enorme Popularität erlangt.

Die Entfernung der UMG-Musikkataloge von der Plattform bedeutet, dass in Zukunft Hits von Künstler*innen nicht mehr für die Erstellung von TikTok-Videos zur Verfügung stehen werden.

Es bleibt zu hoffen, dass beide Seiten eine Lösung finden, die den Interessen der Künstler*innen, Songwriter*innen und ihrer Fans gerecht wird.

Tags: TikTok

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