Gegen Homophobie mit Regenbogen-Schnürsenkel

Mit einer ungewöhnlichen Aktion will die englische Organisation "Stonewall" ein Zeichen gegen Homophobie im Fußball setzen. In Zusammenarbeit mit dem Wett-Anbieter "Paddypower" wurden 134 Profi-Clubs in Großbritannien mit Regenbogen-Schnürsenkel versorgt.
"Wir lieben Fußball, aber er braucht einen Arschtritt", sagte ein Sprecher von "Paddypower". "Fast überall können Menschen offen mit ihrer Sexualität umgehen. Und nun ist es Zeit, dass der Fußball eine klare Stellung bezieht. Er soll den Spielern zeigen, dass es egal ist, für 'welches Team sie spielen'".
Zudem sind die Fans aufgerufen, sich an der Kampagne in Sozialen Netzwerken zu beteiligen und den Hashtag #RBGF (Right Behind Gay Footballers) zu verwenden. Die Solidaritätsaktion wird von einem großen Aufgebot an Werbung, wie TV-Spots und Anzeigen, begleitet.
Mehr als zwei Quadragintillionen
Von den rund 5.000 Spielern in den Top-Ligen von England, Schottland und Wales hat sich bisher kein einziger geoutet. Die Wahrscheinlichkeit, dass unter den 5000 Spielern keiner schwul ist, liege bei 1 zu 2.29 x 10^134, rechnet der Wettanbieter vor. Das ist mehr als zwei Quadragintillionen, eine Zahl mit 134 Stellen.