Leben

7 trans* Menschen, 7 Geschichten

Von Jan Bambach
7 trans* Menschen, 7 Geschichten

Jan Bambach, Tobias Otterbein und Alex Weisel für vielbunt e.V.

Fast zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Trailers für den trans* Pride, folgt nun eine fast 30-minütige Videodokumentation, in der umfangreiche Erfahrungsberichte einen Einblick in die Gedanken von sieben trans* Personen ermöglichen.

Geschlecht – was ist das eigentlich? Die Antwort erscheint einfach: Ein Baby wird geboren, es wird ein oberflächlicher Blick zwischen die Beine geworfen, und schon glauben alle zu wissen, wie die Entwicklung des Kindes verlaufen wird. So haben wir's gelernt. Eigentlich ganz klar – aber so einfach ist es nicht.

“Für mich bedeutet trans*, dass ich mich mit dem bei bei der Geburt zugewiesenen Geschlecht nicht identifizieren kann.”

Menschen, die trotz scheinbar eindeutiger körperlicher Merkmale irgendwann zu der Erkenntnis gelangen, dass ihnen bei der Geburt ein falsches Geschlecht zugewiesen wurde, werden deshalb immer wieder stigmatisiert und für krank erklärt. Der Darmstädter CSD ging deshalb 2018 bereits mit dem Motto “trans*Pride - Du bestimmst nicht mein Geschlecht!” auf die Straße zusammen mit fast 2,000 Menschen.

“Die erste Reaktion von meinem Vater war: ‘Ich bring’ dich um!’”

In dem vierminütigen Trailer für die Veranstaltung wurden sieben trans* Menschen gefragt, welche Erfahrungen sie in ihrem Leben bis jetzt sammelten.

Dabei wurde vor allem eine Sache klar: für die Verteidigung und Gleichstellung ihrer Rechte muss weiterhin gekämpft werden. Sowohl auf politischer als auch auf gesellschaftlicher Ebene. Doch bei den Gesprächen entstand weit mehr Videomaterial.

“Sowohl medizinisch als auch politisch wird uns ein Geschlecht aufgedrückt, was wir im Pass haben, aber nicht unserem Geschlecht entspricht."

Fast zwei Jahre nach der Veröffentlichung des Trailers folgt nun eine fast 30-minütige Videodokumentation, in der umfangreiche Erfahrungsberichte zum Thema trans* einen Einblick in die Gedanken von diesen sieben Personen ermöglicht.

“Ich fordere, dass Menschen uns so akzeptieren, so nehmen, wie wir sind.”

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