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Schlafprobleme bei homo- und bisexuellen Menschen

Schlafprobleme bei homo- und bisexuellen Menschen

Getty Images/Pixland/Thinkstock

​Schwule Männer, lesbische Frauen und bisexuelle Menschen leiden unter unerwartet vielen Schlafproblemen, wie Forscher des National-Center for Health Statistics ermittelten.

Sie erhoben über zwei Jahre die Daten von über 100.000 Personen zu ihrem Schafverhalten. Dabei gaben schwule Männer große Probleme beim Einschlafen an, lesbische Frauen haben überwiegend Durchschlafprobleme. Beide Gruppen sind gegenüber heterosexuellen Personen überdurchschnittlich oft von Schlafproblemen betroffen

Am meisten leiden jedoch bisexuelle Frauen unter zu wenig und zu schlechtem Schlaf. Ihre Schlafdauer liegt durchschnittlich 6 % unter der von heterosexuellen Frauen, auch wachen sie sehr oft nachts auf und fühlen sich morgens wie erschlagen.

Die Studie wurde mit anderen Befunden zur genetischen Disposition für Homo- und Bisexualität sowie Schlaflosigkeit abgeglichen. Es existieren seit Jahrzehnten Hypothesen, dass die sexuelle Orientierung genetisch bedingt ist, wobei bislang der Fokus auf schwulen Männern lag. 

Während der vorliegenden Studie scannten die Forscher auch die Genome der Probanden und fanden dabei zwei Genvarianten, welche offensichtlich mit der sexuellen Orientierung assoziiert sind - und zwar bei homo- und bisexuell orientierten Männern und Frauen. Offenbar beeinträchtigen diese Gensequenzen auch das Schlafverhalten.

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