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Der Irrläufer

Redaktion Von Redaktion

Yngve liebt Magnus und Magnus liebt Yngve. Alles könnte so einfach sein, wenn Magnus nicht von seinen Eltern, die frömmelnde Christen sind, unter Druck gesetzt würde. Als sich die Jungen dann trennen und Magnus vorgibt, "geheilt" zu sein, bricht für Yngve die Welt zusammen.

Yngve liebt Magnus und Magnus liebt Yngve. Alles könnte so einfach sein, wenn Magnus nicht von seinen Eltern, die frömmelnde Christen sind, unter Druck gesetzt würde. Als sich die Jungen dann trennen und Magnus vorgibt, "geheilt" zu sein, bricht für Yngve die Welt zusammen. Er muss eine Klasse wiederholen, greift zu oft zur Flasche und verlässt schließlich die Schule ohne Abschluss. Yngve rutscht immer mehr ab in Drogensucht und Alkoholismus, bekommt Depressionen, ernsthafte Neurosen und Verfolgungswahn. Er lässt sich aushalten und kommt auf einem Urlaubs-Trip nach Rom fast ums Leben.

Aber Yngve lässt sich nicht unterkriegen, auch, als er sich - freiwillig - in die Psychiatrie einweisen lässt. "Der Irrläufer" ist ein bewegendes Buch, eher beängstigend als ermutigend. Aber es zeigt ein Bild der Norwegischen Gesellschaft der 60er und 70er Jahre, das ziemlich interessant ist.

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