Leben

Virtueller Krieg

Christian Brandl Von Christian Brandl

(dbna.de / WinFuture.de) Ein türkisches Gericht hat entschieden, dass die Videoplattform YouTube in der Türkei nicht mehr erreichbar sein darf. Grund für die Entscheidung ist ein "Virtueller Krieg" der seit mehreren Monaten zwischen griechischen und türkischen Nutzern auf der Plattform tobt. Videoclips mit anstößigem Inhalt, der die jeweils andere Nationalität beleidigen sollte, wurde von den YouTube Nutzern veröffentlicht. Den Anstoß für die Entscheidung des Gerichts gab ein Video, das Atatürk, den Gründer der türkischen Nation, als homosexuell bezeichnete.

Der größte Internet-Anbieter des Landes, Turk Telekom, ist bereits dabei die Anordnung des Gerichts umzusetzen. Zwar könne man keinen Einfluß auf die Inhalte des Videoportals YouTube nehmen, den Zugang dazu könne man jedoch beschränken. Als Anbieter müsse man dem Urteil des Gerichts folgen, so die Turk Telekom. Solle das Urteil aufgehoben werden, werde man den Zugang natürlich auch wieder freigeben.

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Weitere Quellen: Quelle: WinFuture.deBildmaterial: © stock.xchng