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Studie: Homo- und Bisexualität sind auch bei Tieren völlig normal

Studie: Homo- und Bisexualität sind auch bei Tieren völlig normal

Image by Aboeka from Pixabay

Für eine Studie, die zeigen soll, dass Bi- und Homosexualität bei Tieren normal ist, wurden über 1500 Tierarten untersucht.

Die Yale Universität in den USA hat eine neue Studie herausgebracht, der zufolge Homosexualität genetisch angelegt ist.

Die Forscher wollten wissen, warum Homosexualität in der Natur existiert, obwohl ihr kein offensichtlicher evolutionärer Nutzen zukommt. Dazu haben sie das Sexualverhalten bei über 1500 Tierarten untersucht.

Darunter waren auch Kühe, Schlangen und sogar Krabben. Entgegen früherer Hypothesen zeigen die neuen Ergebnisse, dass Vorfahren von Mensch und Tier wahrscheinlich bi- und homosexuell waren.

Ziel der Studie war es, den Grund für die gleichgeschlechtlichen sexuellen Aktivitäten bei Tieren herauszufinden.

Nun nimmt man aufgrund der Ergebnisse an, dass unsere tierischen Vorfahren höchstwahrscheinlich ein sehr willkürliches sexuelles Verhalten an den Tag legten, und zwar jedem Geschlecht gegenüber.

Ein Zitat der Forscherin Julia Monk aus der Studie:

„Wenn ein anderes Merkmal als Homosexualität bei einer so unterschiedlichen Artenvielfalt beobachtet worden wäre, würde dies allgemein als Teil unserer Erb-DNA angesehen werden und nicht als etwas, das sich später entwickelte.“

Sie ist der Ansicht, die Erklärung der Herkunft von Homosexualität sei nicht mehr notwendig, weil es sie schon immer gab.

Es sei lediglich eine abgeleitete Eigenschaft, welche in der bisexuellen Natur der menschlichen Vorfahren wurzelt.

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