Leben

Jens Spahn will Konversionstherapie stoppen

Jens Spahn will Konversionstherapie stoppen

Gift Habeshaw/Unsplash

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will Therapien zur angeblichen „Heilung“ von Homosexualität verbieten. Das sagte er in einem Interview mit der TAZ.

Gemeinsam mit dem Bundesjustizministerium will er bis Sommer einen Vorschlag für ein Verbot ausarbeiten.

Spahn sagte:

„Homosexualität ist keine Krankheit, und deswegen ist sie auch nicht therapiebedürftig“

Deswegen ist der Minister für ein Verbot der „Homo“-Heilung.

Weiter sagte der Minister:

„Ich halte nichts von diesen Therapien, schon wegen meines eigenen Schwulseins. Ich sage immer, der liebe Gott wird sich was dabei gedacht haben.“

Das Verbot soll möglichst weit gefasst werden. Für Minderjährige müsse es auf jeden Fall gelten.

Doch kann Spahn ein Verbot gegen den innerparteilichen Widerstand durchsetzen?

Dazu Spahn:

„Ich kann mir nicht vorstellen, dass es in der Unionsfraktion im Bundestag einen Anhänger von Konversionstherapien gibt“

In einigen wenigen Ländern wie zum Beispiel Malta sind Therapien zur „Heilung“ von Homosexualität bereits verboten.

"Schockiert über die krassen homophoben Aussagen"
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Die Reportage "Die Schwulenheiler" sorgte Anfang Mai für großes Aufsehen. Christian Deker hat mit seinem Team aufgedeckt, dass es in Deutschland Ärzte gibt, die Homosexualität für eine heilbare Krankheit halten. Wir haben mit dem Journalisten gesprochen.

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