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Hacker machen den IS schwul

Fabian Schäfer Von Fabian Schäfer
Hacker machen den IS schwul
pixabay/Montage

Netzaktivisten von Anonymous haben über 200 Twitter-Accounts des Islamischen Staates gehackt. Als Reaktion auf das Attentat in Orlando erstrahlten dort Regenbogenfarben statt Propaganda.

Weg mit der Propaganda für den "Islamischen Staat": Der Hacker "WauchulaGhost" hat über 200 IS-nahe Twitter-Accounts übernommen. Als Reaktion auf das Attentat in Orlando hat er Regenbogenfarben gepostet.

Den Hacker-Angriff nannte der anonyme Aktivist, dem zwei Mitstreiter geholfen haben, "Operation Daesh". Daesh ist die Bezeichnung für den "Islamischen Staat" im arabischen Raum.

Twitter für den IS wichtiges Propaganda-Mittel

"Ich habe das für die Menschen getan, die in Orlando ihr Leben lassen mussten. Daesh  hat die Attacke über die sozialen Netzwerke gelobt. Also dachte ich, dass ich die verteidige, die gestorben sind. Menschen ihr Leben zu nehmen kann nicht toleriert werden", sagte er dem US-Magazin Newsweek. Auf seinem eigenen Twitter-Account hat er seine Hacks dokumentiert. Alle drei Hacker stehen dem Anonymous-Kollektiv nahe.

Für die Propaganda des sogenannten "Islamischen Staates" sind die sozialen Netzwerke sehr wichtig. Alein Twitter hat laut eigenen Angaben seit 2015 über 125.000 Accounts gelöscht, über die IS-Inhalte verbreitet wurden.

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