Leben

Gleichberechtigung

Christian Brandl Von Christian Brandl

Nachdem im Jahr 2002 durch einen Erlass, der Menschen mit "psycho-sexuellen Krankheiten oder Problemen mit ihrer Sexualität" den Eintritt in den Militärdienst in Griechenland verbietet, Schwule und Lesben aus dem griechischen Militär verbannt worden waren, fordern nun griechische Homosexuellenverbände die Aufhebung dieses Ausschlusses und damit die Gleichberechtigung von Homosexuellen im Militärdienst.

Durch die Einordnung als an einer geistigen Störung Leidende, hätten Schwule und Lesben die aus dem Militärdienst entlassen wurden auch noch weitergehende Einschränkungen: so konnte ein Mann keinen Führerschein erwerben, weil ihm vom Militär seine Homosexualität als "Geisteskrankheit" dargelegt wurde und die zulässige Stelle eine 6-monatige psychiatrische Behandlung gefordert hatte.

"Homosexuelle Truppen haben dem griechischen Militär in der Antike gut gedient und können dies auch heute tun. Die griechische Regierung sollte sich an ihren europäischen Nachbarn orientieren, wie schwule und lesbische Soldaten aufnehmen, anstatt sich mit Erlässen um Ausschluß und Intoleranz zu beschäftigen.", so Steve Ralls gegenüber 365gay.com.

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Weitere Quellen: Quelle: 365gay.comBildmaterial: © stock.xchng