Leben

Erziehung zu Toleranz

DBNA Team Von DBNA Team

An britischen Schulen muss den Schülern künftig ein positives Bild von Homosexualität vermittelt werden. Die zuständige Behörde warnt vor empfindlichen Strafen, wenn die Gleichstellungspläne nicht umgesetzt werden.

(dbna.de / express.co.uk) Ein neues Gesetz schreibt Schulen in Großbritannien vor, Homosexualität als etwas Gutes darzustellen.

So möchte die Regierung gegen Homophobie vorgehen und den Schülern bereits in jungem Alter vermitteln, dass Homosexualität nichts Schlimmes ist.

Die Regierungsbehörde Ofsted, deren Aufgabe die permanente Überprüfung aller Schulen in England ist, hat mit empfindlichen Strafen gedroht, sollten die Schulen die sogenannten "Gleichheitspläne" nicht umsetzen. 

Auch die Mitarbeiter müssen künftig anders ausgewählt werden. Es entscheidet nicht mehr die Qualifikation allein, sondern es muss darauf geachtet werden, eine "ausgewogene Mischung beider Geschlechter und eine angemessene Vertretung verschiedener ethnischer Gruppen und Behinderter" vorweisen zu können.

Kritik kommt von der britischen Expertenkommission "Civitas". Ofsted solle wieder die Arbeit übernehmen, für die sie geschaffen wurde: sicherstellen, dass alle Kinder gut ausgebildet werden und dass dies durch qualifizierte Lehrer geschieht, nicht sich um unsinnige 'Political correctness' kümmern.

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Weitere Quellen: express.co.uk, gunnar3000 - Fotolia.com