Leben

Bush beendet Kreuzzug

Christian Brandl Von Christian Brandl

Überraschend reagierte US-Präsident George W. Bush in einem Interviewmit der Zeitung "Washington Post" auf die Frage, ob er in seinerzweiten Amtszeit weiter für die Verabschiedung eines Verbots derHomo-Ehe auf Bundesebene kämpfen werde: Er betonte, dass er zwar an dieNotwendigkeit eines solchen Verbots glaube, die Bemühungen dahingehendjedoch für überflüssig halte.

Die aktuelle Gesetzgebung, die Bundesstaaten die Nichtanerkennung vonHomo-Ehen aus anderen Staaten erlaubt, sei für die meisten Senatorenausreichend. Daher gehe Bush davon aus, dass sich in Bezug auf einVerbot der Homo-Ehe während seiner zweiten Amtszeit nichts tun werde.

In seinem Wahlkampf hatte Bush das Thema "Homo-Ehe" zu einem derzentralen Themen gemacht und durch seine agressiv konservativeHaltung  viele Wählerstimmen auf seine Seite gezogen. Umsoerstaunlicher erscheinen da nun die verhältnismäßig moderaten Aussagendes als nahezu fanatisch religiös zu bezeichnenden US-Präsidenten.

Social Network für queere Jungs
Bist du schon Mitglied bei uns? DBNA ist das Social Network für queere Jungs. Werde Teil unserer Community und vernetze dich mit anderen Jungs aus deiner Nähe! Hier kannst du dich kostenlos registrieren»
DBNA unterstützen

Du findest DBNA toll und möchtest uns unterstützen?

Als Dankeschön kannst du die DBNA-Community ohne Werbebanner genießen!

Weitere Quellen: RP Online