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"Anti-Homosexuellen-Gesetz" bleibt in Kraft

Redaktion Von Redaktion
"Anti-Homosexuellen-Gesetz" bleibt in Kraft
IOC

Das Russische Innenministerium bestätigte am Montag, dass das "Homo-Propaganda"-Gesetz während der Olympischen Winterspiele in Sotschi in Kraft bleibt. Der russische Sportminister Vitali Mutko und der Chef des Sport-Ausschusses der Staatsduma, Igor Ananskich, betonten, dass "alle Ausländer die russischen Gesetze einhalten müssen!"

Weiter heißt es in einer Mitteilung des Innenministeriums: "Gegen Menschen mit nicht-traditioneller sexueller Orientierung, die keine derartigen Taten begehen und keine Provokationen verüben, sondern gemeinsam mit allen anderen an den Veranstaltungen der Olympiade friedlich teilnehmen, werden von den Rechtsschutzorganen keine Vorwürfe erhoben."

Vor kurzem hatte das Internationale Olympische Komitee (IOC) behauptet von Russland eine Zusicherung bekommen zu haben, dass Athleten, Funktionäre, Besucher und Journalisten in Sotschi vom "Homo-Propaganda"-Gesetz ausgenommen werden. In einem Statement des IOC hieß es, man habe diese Garantien aus höchsten Regierungskreisen eingeholt (dbna berichtete).

Im Juni hatte Putin das weltweit umstrittene Gesetz unterzeichnet, dass die Propaganda von Homosexualität gegenüber Minderjährigen verbietet (dbna berichtete). Wer in Russland mit Jugendlichen über Themen wie Homo-, Bi-, oder Transsexualität spricht, sie darüber aufklärt oder unterrichtet, wird mit einer hohen Geldstrafe geahndet. Ausländern droht neben einer Geldstrafe bis zu 15 Tage Arrest und die Ausweisung aus Russland.

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Weitere Quellen: RIA Novosti, IOC