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10 Tipps, mit denen Du jedes Bewerbungsgespräch meisterst

10 Tipps, mit denen Du jedes Bewerbungsgespräch meisterst

Dean Drobot/Shutterstock

Wenn Du den Job willst, dann beachte folgende Regeln.

1. Sei gut vorbereitet

Deinen Lebenslauf solltest Du flüssig beherrschen. Denk immer daran, worum es geht: Was ist echt und taugt zur Beurteilung? Versuche auch, Dich im Vorfeld über das Unternehmen zu informieren, nur dann kannst Du Fragen stellen.

2. Überdenke Deine Kleidung

Einerseits sollest Du Dich in Deiner Kleidung wohlfühlen, das gibt Dir die notwendige Sicherheit. Andererseits ist zu prüfen, inwieweit die Kleidung dem angestrebten Job entspricht. Je individueller Du Dich anziehst, desto größer die Gefahr, dass Du den Job nicht bekommst.

3. Achte auf den Sprechanteil

Personalleiter_innen wollen möglichst viel wissen. Daher versuchen sie, nur 30% des Gesprächs zu dominieren. 70% des Sprechanteils hast Du. Das bedeutet auch, je mehr Du redest, desto höher die Gefahr, sich um Kopf und Kragen zu reden. Sei also vorsichtig. Beantworte eine Frage korrekt. Oft schweigen gewiefte Personalleiter_innen nach der Beantwortung – sie wollen mehr erfahren. Nimm das Schweigen nicht unbedingt zum Anlass, weiterzureden.

4. Kenne Dich selbst am besten

Du solltest in der Lage sein, Fragen zu Deiner Berufsqualifikation und Deinem bisherigen Werdegang beantworten zu können. Deine Stärken und Schwächen solltest Du kennen und nennen können. Du solltest Deinen Arbeitsstil beschreiben können und die Art, wie Du Probleme löst.

5. Lästere nicht über vorherige Arbeitgeber

Sag nichts schlechtes über Dein vorheriges Unternehmen. Die Personalleiter_innen hören Dir bestimmt gern zu, sie werden sich jedoch fragen, ob Du bei einem späteren Wechsel zu einem anderen Unternehmen nicht Ähnliches sagen wirst. Verschwiegenheit und Loyalität sind Kennzeichen eines guten Mitarbeitenden.

6. Stecke deine Berufsziele nicht zu hoch

Häufig fragen Personalleiter_innen: „Was wollen Sie in 5 oder 10 Jahren erreichen?“ In der Antwort ist oft erkennbar, dass der derzeitige Job nur eine Notlösung darstellt. Daher hüten sich Firmen heute vor Überqualifikationen. Wer in 3 Jahren auf dem Stuhl seines/seiner zukünftigen Vorgesetzten sitzen möchte, darf damit nicht schon hausieren gehen, wenn er den Job noch gar nicht hat.

7. Habe klare Gehaltsvorstellungen

Druckse nicht herum, wenn Du nach Deinen Gehaltsvorstellungen gefragt wirst. Schätze Deine Chancen realistisch ein. Was hast Du bisher verdient? Was verdienen Menschen in vergleichbaren Positionen, die ähnlich lange im Berufsleben stehen? Du solltest eine präzise Summe nennen können. Der Arbeitgeber nimmt als Basis immer die niedrigere Summe. Bewerbende gehen häufig von der höheren Summe aus.

8. Sprich von Deinen Zielen

Du solltest von Deinen Zielen sprechen können. Personalleiter_innen schätzen Menschen, die klare Vorstellungen von Ihrem Lebensweg haben. Dazu gehört eine klare Vorstellung über den möglichen Werdegang, über die Perspektiven, die man in seiner Lebensgestaltung sieht. Hierher gehört auch eine Perspektive im Privatleben.

9. Bereite Dich auf Fangfragen vor

Dazu können Fragen über Dein Lieblingsfach in der Schule gehören. Clevere Personalleiter_innen messen der Beantwortung nach einem Lieblingsfach allerdings keine besondere Bedeutung bei. Interessant wird es erst bei der Beantwortung der Frage, WARUM dieses oder jenes Fach das Lieblingsfach war. Hier solltest Du Dir eine gute Begründung einfallen lassen.

Die Frage nach Deinen Hobbies lässt die Personalleiter_innen Einblick in Deine Freizeitaktivitäten gewinnen. Hier kann man abschätzen, wie stark Du zeitlich belastet wirst. Daraus sind Rückschlüsse auf Deinen möglichen Dienstausfall durch Krankheit, etc. zu ziehen. Daher ist es nicht sinnvoll, von gefährlichen Hobbies zu berichten.

10. Informiere Dich über das zukünftige Unternehmen

Das bedeutet, Du solltest den Personalleiter_innen Fragen stellen. Abgesehen davon, dass Du Informationen erhältst, beweist Du damit Dein Interesse. Bewerber_innen, die über Ihren zukünftigen Arbeitgeber nichts wissen – ganz nach dem Motto: „Ach, das sehe ich ja, wenn ich anfange“, zeigen nicht gerade, dass sie interessiert und voraus denkend sind. Daher solltest Du Dich über die Leute, die mit Dir zusammenarbeiten werden, informieren. Erkundige Dich nach der Ausstattung Deines Arbeitsplatzes. Bitte darum, diesen anschauen zu dürfen. Für Dich ist es ebenso wichtig zu erfahren, welche Mitverantwortung Du trägst, also frage danach. Die Länge der Probezeit, die Gehaltsentwicklung und die Sonderleistungen darfst Du ebenfalls erfragen. Welche Aufstiegschancen es gibt und welche genauen Arbeitszeiten, sind für Dich ebenso wichtig, wie Dein Urlaubsanspruch. Bitte auch um Auskunft darüber, ob in Deiner Position ein Tätigkeitswechsel vorgesehen ist.


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Dieser Text erschien zuerst bei Stick&Stones. Autor: Ulf Posé

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